Damit das erste Mal Fliesenlegen nicht zur Katastrophe wird, werden in diesem Ratgeber wichtige Fragen beantwortet. Unter anderem wird erläutert, worauf beim Kauf der Fliesen und des Klebers zu achten ist, wo und wie sollte man die ersten Fliesen legen und wie werden die Fliesen ordentlich verfugt.

Natürlich benötigt man für das Fliesenlegen etwas handwerkliches Geschick. Fliesenlegen ist aber nicht so kompliziert und dadurch auch für nicht versierte Handwerker durchaus machbar. Bevor man loslegen kann, muss man sich über gewisse Dinge im Klaren sein. Dazu gehört, dass Fliesen in sogenannte Abriebklassen unterteilt sind:

  • Klasse 1: Wandfliesen
  • Klasse 2: Wand- und Bodenfliesen für leichte Beanspruchung
  • Klasse 3: Bodenfliesen für mittlere Beanspruchung
  • Klasse 4: Bodenfliesen für starke Beanspruchung

 

Wie viele Fliesen werden benötigt?

Auf den ersten Blick ist diese Frage leicht zu beantworten, denn die Fläche, die zu fliesen ist, kann jeder Grundschüler ausrechnen. Aber nicht nur die Fläche selbst spielt dabei eine Rolle, sondern unter anderem auch die spätere Verfügbarkeit, falls mal eine Fliese getauscht werden muss. Daher ist besonders bei zeitlich befristeten Sonderangeboten im Baumarkt darauf zu achten, dass ein paar Pakete Fliesen mehr eingekauft werden als benötigt werden. Natürlich werden auch beim Verlegen der Fliesen ein paar kaputt gehen und herunter fallen oder man vertut sich beim Zuschnitt.

Zubehör zum Fliesenlegen

Neben den eigentlichen Fliesen ist auch etwas Zubehör zu kaufen. Dazu zählt unter anderem Kleber, Mörtel, ein Fliesenschneider und anderes Werkzeug wie ein Winkel, ein Fugenbrett etc.
Beim Kleber und Mörtel ist es für Nichtprofis am besten, wenn diese auf eine fertige Mischung vom Hersteller zurückgreifen. Zu dieser muss einfach noch die entsprechende Menge Wasser hinzugefügt werden, um ein verarbeitungsfähiges Produkt zu erhalten. Das einzige was zu beachten ist, ist die zu fliesende Fläche. Aber auch hier kann ruhig etwas mehr eingekauft werden. In den meisten Fällen kann das zu viel erworbene Material wieder zurückgebracht werden.

Untergrund

Beim Untergrund muss auf die Angaben des Herstellers des Fliesenklebers geachtet werden. Dieser kann es unter Umständen nötig machen, den Untergrund noch mit einem „Haftgrund“ vorzubehandeln. Zu diesen Untergründen gehören auf jeden Fall Putz und Gipsplatten. Diese Materialien würden die Feuchtigkeit des Klebers sonst zu schnell aufsaugen. Um nach dem Verlegen entstandene Fugen abzudichten, eignet sich Silikon hervorragend. Aber auch Acryl ist eine Möglichkeit, die nicht verachten ist.

Tip vom Profi

Sehr oft werden Werkzeuge, die beim Fliesenlegen benötigt werden, nur genau dieses eine Mal benötigt. In diesem Fall empfiehlt es sich, diese Werkzeuge zu mieten. Viele Baumärkte bieten diese Möglichkeit, aber auch Firmen, die sich auf das Verleihen von Werkzeugen spezialisiert haben, können da weiterhelfen.

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